Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Amt für Neckarausbau Heidelberg

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Wehr Wieblingen mit dem ANH im Hintergrund Das Amt für Neckarausbau Heidelberg (ANH) gehört als Neubauamt zu der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Als Unterbehörde der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Südwest (heute: Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt - Standort Mainz) wurde das Amt am 26.11.2007, mit dem Auftrag den Neckar auch für 135-m-Schiffe befahrbar zu machen, gegründet. Vorausgegangen waren entsprechende Forderungen von über 80 Unternehmen und Behörden des Landes Baden-Württemberg nach einem Ausbau des Neckars (sogenannte Stuttgarter Erklärung vom 28.9.2005).

 

Amtsübergabe Aus dem zuvor beauftragten Gutachten der Fa. PLANCO Consulting GmbH wurde ein positives gesamtwirtschaftliches Kosten-Nutzenverhältnis durch die Befahrung des Neckars mit Güterschiffen über 110 m ermittelt.
Nach der Umsetzung des Großbauprojektes, welches sich über mindestens zwei Jahrzehnte erstrecken wird, ist damit zu rechnen, dass der Anteil von 135- m-Schiffen beim Transport von Massengütern wie Kohle, Kies und Sand bei 30 % und im Containerverkehr von und nach Stuttgart bei 84 % liegen wird. Die Kosteneinsparung durch den Ausbau wird auf 12 bis 15 % für den Transport von Massengütern und auf 20 % beim Containertransport geschätzt. Dies belegen die Gutachten Vorteile der Güterschifffahrt: Der Binnengüterschifffahrt kommt eine Schlüsselrolle für einen ökologischen und kostengünstigen Gütertransport zu.

Um den Neckar für 135-m-Schiffe befahrbar zu machen, werden neben den Verlängerungen der Schleusen, teilweise auch Fahrbahnerweiterungen besonders in kurvigen Bereichen des Neckars notwendig sein. Hinzukommt, dass infolge des hohen Alters der Schifffahrtsanlagen und der starken Beanspruchung seitens der gewerblichen Schifffahrt umfangreiche Ersatz- und Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Ziel ist es, die Anlagen für weitere 50 Jahre so zu ertüchtigen, dass sie den betrieblichen Belastungen ohne Einschränkungen gewachsen sind und künftig auch mit größeren Schiffseinheiten der Neckar befahren werden kann.

 

Weitere Informationen finden Sie bei den Projekten